Klima & Erde

Hitze trifft nicht alle gleich: Warum chronisch Kranke, Ältere und Menschen in Armut besonders leiden

Wer bei Hitze besonders gefährdet ist und warum: Zahlen zu Alter, Krankheit, Medikamenten und Armut, eingeordnet unter Klimagerechtigkeit.

10 Min. Lesezeit22. Juni 2026
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Lesezeit: ca. 8 Minuten

Das Wichtigste in Kürze
  • Hitze trifft ungleich: Rund 75 Prozent der hitzebedingten Todesfälle betreffen Menschen ab 75 Jahren, für 2026 schätzt das RKI 16.000.
  • Chronische Erkrankungen und manche Medikamente verstärken das Risiko. Medikamente werden nie eigenmächtig abgesetzt, sondern ärztlich auf Hitzeverträglichkeit geprüft.
  • Bei Armut ist die Datenlage in Deutschland uneinheitlich: Belegt sind vor allem geringere Möglichkeiten zum Selbstschutz, nicht überall eine heißere Wohnlage.
  • Frankreichs Hitzeplan nach 2003 hängt mit rund 4.400 weniger Todesfällen als erwartet zusammen, die Anteile einzelner Maßnahmen lassen sich aber nicht trennen.

Im Sommer 2026 schätzt das Robert Koch-Institut (RKI) für die Kalenderwochen 15 bis 37 rund 16.000 hitzebedingte Sterbefälle in Deutschland, mit einem 95-Prozent-Bereich von 14.400 bis 17.600. Pro 100.000 Einwohner*innen sind es bei Menschen ab 85 Jahren 251,9, bei Menschen unter 65 Jahren 2,4.[1] Dieselbe Temperatur trifft also sehr unterschiedliche Körper, Wohnungen und Lebenslagen.

Wer bei Hitze in Gefahr gerät, hängt von drei Dingen ab: vom Körper (Alter, Erkrankungen, Medikamente), vom Umfeld (Dachwohnung, Hitzeinsel, Alleinleben) und von den Möglichkeiten zum Handeln (Geld, Pflege, Arbeitsplatz). Das Lexikon ordnet diese Ungleichheit unter Klimagerechtigkeit ein.

75 Prozentder hitzebedingten Todesfälle betreffen Menschen ab 75 Jahren (RKI-Sachstandsbericht 2023)
16.000geschätzte hitzebedingte Sterbefälle im Sommer 2026 (RKI, Kalenderwochen 15 bis 37)
4.400weniger Todesfälle als modelliert bei der französischen Hitzewelle 2006

Wer bei Hitze besonders gefährdet ist

Der Sachstandsbericht Klimawandel und Gesundheit des RKI nennt als besonders gefährdet: ältere Menschen, vor allem wenn sie allein leben, Menschen mit Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-, Atemwegs- und Nierenerkrankungen, Adipositas oder Diabetes, Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder, Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen, Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Status, wohnungslose Menschen und Personen, die draußen oder bei Hitze am festen Arbeitsplatz arbeiten.[2]

Fachleute nennen sie vulnerable Gruppen. Gut belegt ist vor allem das Alter: Rund 75 Prozent der hitzebedingten Todesfälle entfallen auf Menschen ab 75 Jahren.[2] Zu den anderen Gruppen ist die Datenlage dünner. Der Bericht zur Klimagerechtigkeit hält fest, dass Wissen über soziale Unterschiede bei Hitze in Deutschland insgesamt nicht ausreicht. Es fehlt besonders der Blick auf sich überlagernde Belastungen, etwa Hitze am Arbeitsplatz und zu Hause zugleich, und eine intersektionale Perspektive.[3]

Chronisch krank und mit Medikamenten: ein doppeltes Risiko

Bei chronischen Erkrankungen kommen zwei Effekte zusammen: Die Erkrankung kann die Regulierung der Körpertemperatur beeinflussen, und Hitzestress kann Beschwerden akut verschlimmern. Dazu wirken sich manche Arzneimittel auf den Wärmehaushalt aus.[4]

Für multiple Sklerose liegt eine systematische Übersichtsarbeit vor: Von 24 Veröffentlichungen zu Umwelthitze und saisonalen Schwankungen berichteten 16 Auswirkungen auf Symptome oder Klinikaufnahmen, andere Studien fanden keine.[5] Für ME/CFS, Fibromyalgie oder Lupus fand die Recherche für diesen Text keine vergleichbaren Bevölkerungsdaten zu Hitze. Das heißt nicht, dass Hitze dort keine Rolle spielt, sondern dass die Forschung fehlt. Bis dahin sollte das Erfahrungswissen Betroffener ernst genommen werden.

Bei Arzneimitteln ist die Liste länger. Der Sachstandsbericht nennt Anticholinergika (dazu zählen viele Psychopharmaka, Antihistaminika und manche Inhalationsmittel), die das Schwitzen hemmen. Blutdrucksenker können bei hitzebedingt erweiterten Gefäßen den Blutdruck zu stark senken, Entwässerungsmittel fördern Flüssigkeitsmangel und Elektrolytstörungen. Auch Antidiabetika, Antiepileptika und Schmerzmittel, besonders Opioide als Pflaster, werden genannt.[2]

Medikamente nie eigenmächtig absetzen

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) rät, schon im Frühjahr, spätestens vor einer Hitzewelle, die eigenen Arzneimittel ärztlich auf Hitzeverträglichkeit prüfen zu lassen. Dosierung und Einnahmeschema werden dabei nicht selbstständig verändert.

Wenig Geld: Was die Daten zeigen und was nicht

Dass Armut bei Hitze gefährlicher macht, ist plausibel und teilweise belegt. Eine französische Auswertung der Hitzewelle 2003 verglich 3.706 Kantone. Im dicht besiedelten Raum Paris lag die Übersterblichkeit in den am stärksten benachteiligten Kantonen bei etwa 20 Todesfällen pro 100.000 Menschen und Tag, in den am wenigsten benachteiligten bei etwa 10, allerdings nur in den drei am stärksten hitzebelasteten Fünfteln. Im übrigen Frankreich zeigte sich dieser Unterschied nicht.[6]

Eine Metaanalyse, die 61 Studien zusammen auswertet, fand für niedrigen individuellen sozioökonomischen Status ein leicht erhöhtes Risiko (Risikoverhältnis 1,03, Unsicherheitsbereich 1,01 bis 1,05; ein Wert über 1 bedeutet höheres Risiko), für den Status des Wohngebiets keinen klaren Unterschied.[7] Der Effekt von Armut ist also kleiner und weniger eindeutig, als es oft klingt. Eine US-Studie zu 175 Stadtgebieten fand höhere Sommertemperaturen dort, wo mehr People of Colour oder einkommensarme Menschen leben, eine vergleichbare deutsche Auswertung nennt der Bericht nicht.[3]

Für Deutschland ist das Bild uneinheitlich. Das Umweltbundesamt verweist auf eine Studie von 2024: Haushalte mit geringerem Einkommen leben häufiger in Gebieten, in denen schlechte Luft, Lärm und besonders hohe Lufttemperaturen zusammentreffen.[8] Dagegen fand eine Berliner Untersuchung in elf Planungsräumen keinen Zusammenhang zwischen Hitzebelastung und Armut, und eine Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels (über 10.000 Haushalte, 2012 bis 2020, ohne Trennung von Stadt und Land) sah keine Unterschiede bei der Hitzebelastung am Wohnort. Unterschiede zeigten sich bei Gesundheitszustand, Haushaltsgröße und dabei, wie viel Hitzeschutz in der Wohnung schon vorhanden ist oder sich umsetzen lässt.[3]

Armut bedeutet also nicht in jedem Fall eine heißere Wohnung, aber oft weniger Möglichkeiten, sich zu schützen: Dämmung, Verschattung, Umzug, Klimagerät. In Dresden fühlten sich Menschen aus einem Viertel mit hoher sozialer Belastung und wenig Grün häufiger durch Hitze belastet und nutzten weniger Schutzstrategien (Befragung in zwei Stadtteilen, kein Beleg für Ursachen). Dazu kommt: Alleinerziehende Mütter und Rentnerinnen wohnen laut einer im Bericht zitierten Analyse häufiger in Wohnungen mit schlechtem Hitzeschutz, mögliche Gründe sind Einkommensarmut und Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt.[3] Wie soziale Herkunft und Einkommen Benachteiligung begründen, erklärt das Lexikon unter Klassismus.

Ältere Menschen: Alter ist ein Risiko, aber selten das einzige

Liegt das erhöhte Sterberisiko Älterer am Alter selbst? Eine Übersichtsarbeit von 2003 zur Temperaturregulation kommt zu einem differenzierten Ergebnis: Es zeige nicht, dass die Wärmeregulation mit dem Alter zusammenbricht. Studien, die Alter von Fitness, Körperzusammensetzung und chronischen Erkrankungen trennten, fanden die Hitzetoleranz nur minimal eingeschränkt.[9] Entscheidend sind also häufig die Begleitumstände: Vorerkrankungen, Medikamente, Pflegebedürftigkeit und Alleinleben. Ältere Menschen pauschal als schwach zu beschreiben, greift zu kurz und ist eine Form von Ageismus.

Das BIÖG rät älteren Menschen, bei stark aufgeheizter Wohnung täglich möglichst zwei bis drei Stunden an einem kühlen Ort außerhalb zu verbringen, etwa in Bibliotheken oder Museen.[10] Das setzt voraus, dass es solche Orte gibt und dass jemand sie erreichen kann.

Frauen stellen laut Sachstandsbericht rund 60 Prozent der Menschen ab 75 Jahren und sind deshalb in absoluten Zahlen häufiger betroffen, pro 100.000 Menschen derselben Altersgruppe sind die Raten ähnlich.[2] Die RKI-Statistik kennt nur die Kategorien weiblich und männlich. Wie sich Hitze auf trans, inter und nicht-binäre Personen auswirkt, lässt sich aus diesen Zahlen nicht ablesen.[1]

Gruppen, die oft fehlen

Menschen mit Behinderung tauchen in der Debatte selten auf. Der Sachstandsbericht nennt körperliche Behinderungen (etwa Rückenmarksverletzungen) und geistige Behinderungen, bei denen Betroffene sich weniger gut selbst schützen können, außerdem Bettlägerigkeit und das Leben in Pflegeeinrichtungen.[2] Wohnungslose Menschen sind laut Bericht zur Klimagerechtigkeit die einzige sozial benachteiligte Gruppe, die in den bisherigen Empfehlungen für Hitzeaktionspläne ausdrücklich im Fokus steht.[3]

Auch Schwangere, Beschäftigte in Landwirtschaft, Bau, Medizin und Pflege und Menschen, die ihren Arbeitsplatz bei Hitze nicht verlassen können, führt der Sachstandsbericht als gefährdet auf.[2] Wer draußen arbeitet und zu Hause in einer überhitzten Wohnung schläft, trägt beide Belastungen. Laut Bericht scheint genau diese Kumulation in der Forschung bisher zu fehlen.[3]

Stadtplanung entscheidet mit

Der Sachstandsbericht beschreibt Temperaturunterschiede von 10 Grad und mehr zwischen Innenstadt und Umland an klaren Sommerabenden. Für Berlin und Brandenburg fand eine Untersuchung zu 1994 bis 2006 einen Zusammenhang zwischen hitzebedingter Übersterblichkeit und dem Anteil versiegelter Flächen, Hitzesterblichkeit ist aber in Stadt und Land ein Problem.[2]

Das Umweltbundesamt versteht Umweltgerechtigkeit als Ansatz, Hitze-, Lärm- und Luftbelastungen in sozial benachteiligten Quartieren zu vermeiden, und fordert eine stärkere politische Verankerung auf Bundes- und Länderebene.[11] Was Städte konkret tun, beschreibt der Artikel Klimaanpassung vor Ort.

Was nachweislich hilft, und was fehlt

Nach dem Sommer 2003 führte Frankreich einen Nationalen Hitzeplan ein: ein Warnsystem, das drei Tage Vorlauf anstrebt, Klimatisierung in Krankenhäusern und Altenheimen sowie Verzeichnisse isolierter und gefährdeter Menschen, die in Alarmzeiten besucht werden.[12] Bei der Hitzewelle im Juli 2006 gab es rund 2.065 zusätzliche Todesfälle. Ein Modell, das den Stand von 2003 fortschrieb, hatte 6.452 erwartet, also rund 4.400 mehr, als tatsächlich eintraten. Die Autor*innen führen das auf Vorsorge, Warnsystem und gestiegene Aufmerksamkeit zurück, betonen aber, dass sich die Beiträge nicht trennen lassen und die Übersterblichkeit weiter hoch blieb.[12]

In Deutschland ist die Lücke größer: Hitzeaktionspläne sind nach einer Studie von 2024 weder flächendeckend noch umfassend umgesetzt, und Hitze kommt in den rechtlichen Grundlagen des öffentlichen Gesundheitsdienstes keines Bundeslands vor.[13] Die Empfehlungen für solche Pläne betonten bisher die biologische Empfindlichkeit, sozial Benachteiligte stehen nicht im Fokus.[3] Das BIÖG empfiehlt sozialen Hilfseinrichtungen einen Raum unter 26 Grad, den alle bedürftigen Personen nutzen können, mit freiem Trinkwasser.[14]

Wie belastbar sind die Zahlen?

Hitzebedingte Sterbefälle sind Modellschätzungen, denn Hitze steht nicht auf dem Totenschein. Die Zusammenhänge zu Einkommen und Wohnlage stammen aus Beobachtungsstudien und zeigen keine Ursachen. Der französische Vergleich beruht auf einem Modell. Deutsche Hitzedaten zu Rassismuserfahrung, Migration oder Geschlechtsidentität nennen die ausgewerteten Berichte nicht.

Was du tun kannst

Frag bei Hitzewarnungen konkret nach: Hast du genug zu trinken? Gibt es einen kühleren Raum? Brauchst du Hilfe beim Einkaufen? Das BIÖG rät chronisch Erkrankten, an heißen Tagen Angehörige, Freund*innen oder Nachbar*innen um Hilfe zu bitten.[4] Das gelingt leichter, wenn vorher jemand fragt, besonders bei Menschen, die allein leben.

Wenn du selbst Medikamente nimmst: Lass sie vor dem Sommer auf Hitzeverträglichkeit prüfen und lies die Lagerhinweise in der Packungsbeilage.[4]

Wenn du in einer sozialen Einrichtung oder Nachbarschaftsinitiative aktiv bist: Frag nach einem kühlen Raum unter 26 Grad und freiem Trinkwasser, offen für alle.[14] Frag auch das Gesundheitsamt oder Umweltamt deiner Kommune, ob es einen Hitzeaktionsplan gibt und ob darin ältere, chronisch kranke, wohnungslose und einkommensarme Menschen sowie Menschen mit Behinderung ausdrücklich genannt werden. Fragen wie „Wo sind die barrierefreien Kühlorte?“ sind konkreter als allgemeine Appelle.

Tipps für kühle Räume stehen im Artikel Kühl bleiben ohne Klimaanlage. Das Löwenwurzel-Lexikon erklärt Klimagerechtigkeit.

Hitze ist dasselbe Wetter mit ungleichen Folgen, und wie ungleich sie ausfallen, entscheiden Pflege, Wohnen und Planung mit.

Kerngedanke

Quellen

[1] Robert Koch-Institut: Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität, Kalenderwoche 37/2026 (Stand 24.09.2026). rki.de

[2] Winklmayr C., Matthies-Wiesler F., Muthers S. et al. (2023): Heat in Germany: Health risks and preventive measures. Journal of Health Monitoring 8(S4). doi.org/10.25646/11651

[3] Bolte G., Dandolo L., Gepp S. et al. (2023): Climate change and health equity: A public health perspective on climate justice. Journal of Health Monitoring 8(S6). doi.org/10.25646/11772

[4] Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: Hitzeschutz für chronisch erkrankte Menschen. klima-mensch-gesundheit.de

[5] Berntsson S. G. et al. (2025): Climate change impacts the symptomology and healthcare of multiple sclerosis patients through fatigue and heat sensitivity: A systematic review. Journal of the Neurological Sciences, 123526. doi.org/10.1016/j.jns.2025.123526

[6] Rey G., Fouillet A., Bessemoulin P. et al. (2009): Heat exposure and socio-economic vulnerability as synergistic factors in heat-wave-related mortality. European Journal of Epidemiology 24, 495-502. doi.org/10.1007/s10654-009-9374-3

[7] Benmarhnia T., Deguen S., Kaufman J. S., Smargiassi A. (2015): Vulnerability to heat-related mortality: a systematic review, meta-analysis, and meta-regression analysis. Epidemiology 26(6), 781-793. doi.org/10.1097/ede.0000000000000375

[8] Umweltbundesamt: Umwelt, Gesundheit und soziale Lage (Stand 23.06.2025). umweltbundesamt.de

[9] Kenney W. L., Munce T. A. (2003): Invited review: aging and human temperature regulation. Journal of Applied Physiology 95(6), 2598-2603. doi.org/10.1152/japplphysiol.00202.2003

[10] Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: Hitzeschutz für Menschen ab 65 und Angehörige. klima-mensch-gesundheit.de

[11] Umweltbundesamt (2022): Umweltgerechtigkeit in Deutschland, Praxisbeispiele und strategische Perspektiven. umweltbundesamt.de

[12] Fouillet A., Rey G., Wagner V. et al. (2008): Has the impact of heat waves on mortality changed in France since the European heat wave of summer 2003? A study of the 2006 heat wave. International Journal of Epidemiology 37(2), 309-317. pmc.ncbi.nlm.nih.gov

[13] Geffert K., Voss S., Rehfuess E., Rechel B. (2024): The role of the public health service in the implementation of heat health action plans for climate change adaptation in Germany: A qualitative study. Health Research Policy and Systems 22, 161. doi.org/10.1186/s12961-024-01231-6

[14] Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: Hitzeschutz in sozialen Hilfseinrichtungen. klima-mensch-gesundheit.de

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Ich habe ihn selbst geprüft und verantworte als Inhaber den Inhalt. Mehr zur KI-Nutzung

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