Klima & Erde

Zusammen in die Pedale: Was Stadtradeln so besonders macht

Stadtradeln erklärt: Regeln, Zahlen von 2008 bis 2026, was die Befragung der TU Dresden zur Gewohnheit zeigt und wie du mitmachst.

10 Min. Lesezeit13. Mai 2026
bicycle, bike, classic, old, retro, vintage, wheels, brown vintage, brown bike, brown retro, brown old, bicycle, bicycle, bicycle, bicycle, bike, bike, bike, bike, bike, retro, vintage
Das Wichtigste in Kürze
  • Stadtradeln ist eine Kampagne von Klima-Bündnis Services: 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege mit dem Rad für die eigene Kommune sammeln.
  • Die Teilnahme wuchs von 23 Kommunen im Jahr 2008 auf 3.124 im Jahr 2026, 2025 radelten mehr als 1,2 Millionen Menschen mit.
  • Laut Befragung ändert sich bei rund 80 Prozent der Wiederholungsteilnehmenden nichts, bei weniger als jedem Zehnten steigt die Radnutzung langfristig.

Im Jahr 2025 radelten mehr als 1,2 Millionen Menschen aus 3.013 Kommunen beim Stadtradeln mit und legten zusammen knapp 238 Millionen Kilometer zurück.[1] Die Kampagne begann 2008 mit 23 Kommunen.[2] Sie bezeichnet sich selbst als weltgrößte Fahrradkampagne.[3]

Das klingt nach einer Erfolgsgeschichte. Die spannendere Frage lautet aber: Was bleibt nach den drei Wochen? Dieser Beitrag ordnet Regeln, Zahlen und Wirkung ein, anhand der Kampagnenseiten, einer Befragung der TU Dresden und der Forschung zur Gewohnheitsbildung.

Was Stadtradeln ist und wer dahintersteckt

Stadtradeln ist eine Kampagne von Klima-Bündnis Services. Die GmbH ergänzt das Klima-Bündnis, ein Netzwerk mit rund 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 Ländern, dessen Mitgliedskommunen seit mehr als 30 Jahren mit indigenen Völkern der Regenwälder zusammenarbeiten.[3] Gemeint ist: lokales Handeln und globale Verantwortung zusammendenken.

Der Ablauf ist einfach. Zwischen dem 1. Mai und dem 30. September wählt jede teilnehmende Kommune 21 aufeinanderfolgende Tage.[4] Mitmachen darf, wer in dieser Kommune wohnt, arbeitet, in einem Verein tätig ist oder eine (Hoch)Schule besucht.[5] Geradelt wird in Teams: Schon zwei Personen sind ein Team, und wer keines findet, landet im Offenen Team der Kommune.[4] Ein Mindestalter gibt es nicht, unter 16 Jahren braucht es das mündliche Einverständnis einer erziehungsberechtigten Person.[4]

Kilometer lassen sich per App mit GPS aufzeichnen, im Browser ins Kilometerbuch eintragen oder auf Erfassungsbögen notieren, wenn die Kommune das anbietet.[4] Gezählt werden außerdem Fahrten: Eine Fahrt zählt gleich viel, ob es einen Kilometer zum Bäcker ging oder 35 Kilometer zur Arbeit. Kommunen können so bei lokalen Auszeichnungen das Rad als Alltagsverkehrsmittel stärker gewichten.[4]

Warum der Aufwand? Die Kampagne verweist auf Zahlen des Umweltbundesamts von 2021: In deutschen Großstädten führen 40 bis 50 Prozent der Autofahrten über weniger als fünf Kilometer, Schätzungen zufolge ließen sich rund 30 Prozent der Pkw-Fahrten in Ballungsgebieten durch Radverkehr ersetzen, und auf einen Autoparkplatz passen mindestens acht Fahrräder.[6] Wie ungleich Verkehrsbelastungen verteilt sind, beschreibt das Lexikon unter Umweltgerechtigkeit.

Welche Räder zählen und wer mitmachen kann

Zugelassen sind alle Fahrzeuge, die nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung als Fahrrad gelten, einschließlich Pedelecs, deren Motor nur beim Treten hilft und bei 25 km/h abschaltet.[4] Nicht zugelassen sind S-Pedelecs, E-Bikes ohne Pedaltritt, Tretroller, Skateboards, Einräder und E-Scooter.[4] Im Alltag heißt ein Pedelec oft einfach E-Bike. Entscheidend ist: Brauchst du kein Versicherungskennzeichen und hilft der Motor nur beim Treten bis 25 km/h, zählt dein Rad. Laut Befragung fahren 34 Prozent der Teilnehmenden im Alltag am häufigsten ein E-Bike oder Pedelec.[7] Pedelecs gehören zur Elektromobilität, werden aber nicht gesondert gewertet.[4]

Auch Fahrten mit Rollstuhl, Handbike, Footbike oder Dreirad dürfen eingetragen werden, die Kampagne nennt dafür Inklusion und Teilhabe.[4] Welche Rolle Barrierefreiheit im Alltag spielt, erklärt das Lexikon unter Ableismus. Das Regelwerk schließt zudem Herabwürdigung aus: Teamnamen, Statements und Chatnachrichten dürfen Menschen nicht wegen Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Behinderung abwerten, ein Verstoß kann bis zum Ausschluss vom Wettbewerb führen.[4]

Nicht zählen Radwettkämpfe und Training auf stationären Rädern. Die Kampagne begründet das damit, dass dort nicht die Alltagsinfrastruktur genutzt wird, auf deren Verbesserung sie aufmerksam machen will.[4] Auch andere klimafreundliche Verkehrsmittel zählen nicht: Stadtradeln versteht sich ausdrücklich als Fahrradkampagne, für Schulkinder verweist sie auf die Kampagne Kindermeilen, die über das Rad hinausgeht.[4]

Die Zahlen im Überblick

2008 gab es 23 Teilnehmerkommunen, 1.813 Radelnde und 340.523 Kilometer.[2] 2025 waren es 3.013 Kommunen, 1.218.835 aktive Radelnde in 68.753 Teams und 237.745.363 Kilometer. Das durchschnittliche Team hatte 14,3 Mitglieder, das größte 2.069.[2] Im Zwischenstand vom 14. Oktober 2026 stehen 3.124 Kommunen, 1.262.441 Radelnde, 249.386.861 Kilometer und 21.998.872 Fahrten in der Statistik, bis zum Ende der Nachtragefristen kann sich das noch ändern.[8]

3.124Teilnehmerkommunen beim Stadtradeln 2026, 2008 waren es 23
238 Mio.geradelte Kilometer im Jahr 2025
2.069Mitglieder im größten Team 2025

Nach der Kampagnenstatistik waren 2025 477.355 Radelnde weiblich, 467.978 männlich und 75.627 ohne Angabe.[2] Bei den Kilometern pro Einwohnerin und Einwohner lag 2025 die Gemeinde Krummendiek mit nur 87 Menschen an der Spitze. Die Bürgermeisterin erklärt das auch mit der Größe: In die größeren Nachbarkommunen ist es nicht weit, und das Rad ist dort das Verkehrsmittel der Wahl.[3]

Kontrolliert werden die Einträge nur grob. Die Kampagne lebt nach eigenen Worten vom Fairplay. Ab 150 Kilometern pro Tag erscheint ein Prüfhinweis, Einträge ab 300 Kilometern gibt die lokale Koordination frei, und Accounts mit offensichtlich falschen Einträgen können gesperrt werden.[4] Wettbewerbsplätze sind deshalb ein Anreiz, kein Messergebnis. Titel, Trophäen und Gewinne spielen nach Angaben der Kampagne nur eine untergeordnete Rolle.[4]

Was die CO₂-Zahl aussagt und was nicht

Für 2026 weist die Statistik 40.899 Tonnen CO₂-Vermeidung aus.[8] Grundlage sind 164 Gramm CO₂-Äquivalente pro Personenkilometer, nach Angaben der Kampagne Werte des Umweltbundesamts für das Bezugsjahr 2024.[4] Die Kampagne räumt selbst ein, dass nicht jede Radfahrt eine Autofahrt ersetzt. Deshalb spricht sie von Vermeidung statt Einsparung und erhebt keinen wissenschaftlichen Anspruch.[4]

Dazu kommt eine Zählregel: Wer Personen im Lastenrad, Kindersitz oder Anhänger mitnimmt, darf die Kilometer bei beiden eintragen, weil die mitfahrende Person sonst anders ans Ziel gekommen wäre.[4] Wie solche Rechnungen entstehen, zeigt das Lexikon unter CO₂-Fußabdruck. Die Zahl veranschaulicht also einen Effekt, sie misst ihn nicht.

Daten für die Radverkehrsplanung: App, BIKE MONITOR und RADar!

Wer die App nutzt, liefert Daten. Die GPS-Strecken werden anonymisiert und von der TU Dresden gemeinsam mit VISION VELO verkehrswissenschaftlich ausgewertet.[9] Kommunen sehen das Ergebnis im Portal BIKE MONITOR, das Verkehrsmengen, Geschwindigkeiten, eine Heatmap, Quell- und Zielverkehre und Wartezeiten zeigt.[9] Das läuft nicht in Echtzeit: Die Datensätze werden jährlich nach Ende der Kampagne aktualisiert, das Portal ist für Kommunen kostenpflichtig und wird vorerst nur deutschen Stadtradeln-Kommunen angeboten.[9] Laut Pressemitteilung vom November 2025 laufen dort die Streckendaten von nahezu 500.000 App-Nutzenden zusammen.[1]

Die Meldeplattform RADar! funktioniert ohne Umweg: Pin auf die Karte setzen, Meldungsgrund wählen, am besten den Handlungsbedarf beschreiben und ein Foto anhängen.[10] Die zuständige Stelle in der Kommune wird informiert, die Meldung ist samt Bearbeitungsstand öffentlich sichtbar, einige Kommunen haben das allerdings ganz oder teilweise abgeschaltet.[10] Melden lässt sich überall, wo gerade ein aktiver Meldezeitraum läuft, auch ohne Stadtradeln-Account über radar-online.net.[10] Für Kommunen, die am Stadtradeln teilnehmen, ist die 21-Tage-Lizenz kostenfrei.[10] Ob aus einer Meldung eine Verbesserung wird, entscheidet die Kommune. Eine Auswertung dazu fand sich auf den gelesenen Kampagnenseiten nicht.

Machen 21 Tage eine Gewohnheit?

Die Kampagne hält drei Wochen aus psychologischer Sicht für gut geeignet, um eine Verhaltensänderung anzustoßen. Für die Länge nennt sie aber vor allem einen praktischen Grund: Die Mehrheit der Kommunen lehnte in Umfragen eine Verlängerung ab, weil der Aufwand zu hoch wäre.[4]

Dass sich nach 21 Tagen automatisch eine Gewohnheit festigt, gibt die Forschung nicht her. In einer Studie von Lally und Kolleginnen wiederholten 96 Freiwillige zwölf Wochen lang täglich ein selbst gewähltes Essens-, Trink- oder Bewegungsverhalten im gleichen Zusammenhang. Bei 82 reichten die Daten für eine Auswertung. Bis 95 Prozent der individuellen Höchstmarke der Automatik erreicht waren, vergingen 18 bis 254 Tage. Das Auslassen einer Gelegenheit schadete kaum.[11]

Drei Wochen sind ein Anstoß, keine Gewohnheit: In einer Studie dauerte es zwischen 18 und 254 Tage, bis ein neues Verhalten fast vollständig automatisch lief.

Kerngedanke

Wie sieht es bei Stadtradeln selbst aus? Die TU Dresden wertete 2023 mehr als 125.000 vollständig ausgefüllte Fragebögen aus.[7] Von 83.105 Befragten, die schon früher teilgenommen hatten, gaben 79,4 Prozent an, danach genauso viele Wege zu fahren wie zuvor, bei der Weite waren es 81,8 Prozent. Langfristig mehr Wege nannten 7,9 Prozent, langfristig weiter fuhren 6,7 Prozent, kurzfristig mehr oder weiter etwa 10 Prozent.[7]

Während der Kampagne ist der Effekt deutlicher: Nur 56 Prozent (Zahl der Wege) beziehungsweise 64 Prozent (Weite) sagten, ihr Radverhalten sei unverändert. Bei Erstteilnehmenden waren es 49 und 61 Prozent.[7]

Einordnung der Befragung

Die Daten beruhen auf Selbstauskünften, nicht auf Zählungen vor und nach der Teilnahme. Die Befragten sind keine Zufallsauswahl: Wer Radkampagnen und Umfragen mag, ist überrepräsentiert, und das Durchschnittsalter lag bei 49,6 Jahren, bei allen Teilnehmenden bei 44. Die Studie selbst spricht von einem relativ geringen, positiven Langfristeinfluss auf die Radnutzungshäufigkeit.

Was Menschen antreibt: Spaß vor Wettbewerb

Was treibt die Teilnehmenden an? Laut Befragung nennen 69 Prozent Spaß am Radfahren, 59 Prozent die Radverkehrsförderung und 58 Prozent den Klimaschutz. Der Wettbewerbsgedanke ist für 36 Prozent relevant, das Gemeinschaftsgefühl für 38 Prozent, die Gesundheit für 32 Prozent.[7] Das Teamformat ist demnach eher ein Rahmen als der Hauptgrund. Die Autorinnen und Autoren der Studie werten die überwiegend intrinsische Motivation positiv für die Radverkehrsplanung.[7]

Kommunalpolitik auf dem Rad

Die Kampagne richtet sich ausdrücklich auch an Mitglieder der Kommunalparlamente. Sie sollen die Lenkerperspektive einnehmen und erfahren, wo ihre Kommune schon fahrradfreundlich ist und wo nachgebessert werden muss.[6] Dafür gibt es die Gewinnkategorie Fahrradaktivstes Kommunalparlament, gewertet nach Kilometern pro Mitglied in Abhängigkeit von der Beteiligungsquote.[12] 2025 radelten 7.557 Mitglieder von Kommunalparlamenten aktiv mit, im Zwischenstand 2026 sind es 7.622.[2][8] Ob das Abstimmungen über Radwege oder Ampeln verändert, belegt die Kampagne nicht. Die Preisverleihung 2026 ist für den 25. November im Kaisersaal Erfurt geplant.[12]

Was du tun kannst

  1. Prüfe unter stadtradeln.de/kommunen, ob deine Kommune angemeldet ist und wann ihr Radelzeitraum liegt. Fehlt sie, kannst du bei Verwaltung oder Rat eine Teilnahme anregen.[4]
  2. Registriere dich unter stadtradeln.de/registrieren und tritt einem Team bei oder gründe eines. Zwei Personen genügen, sonst gibt es das Offene Team.[4]
  3. Trage Kilometer per App, im Kilometerbuch oder auf Papier ein. Nach den 21 Tagen bleiben sieben Tage zum Nachtragen.[5]
  4. Melde Hindernisse über RADar!, in der App oder auf radar-online.net, und achte auf den Bearbeitungsstand deiner Meldung.[10]
  5. Radle nach den 21 Tagen weiter: Die Gewohnheitsforschung spricht für Wochen und Monate, nicht für drei Wochen.[11]

Fazit

Stadtradeln bringt jedes Jahr mehr Radelnde für drei Wochen aufs Rad und macht Radverkehr in den Kommunen sichtbar. Eine dauerhafte Verhaltensänderung ist nach den vorliegenden Befragungsdaten eher die Ausnahme, und die CO₂-Zahl ist eine Veranschaulichung, keine Messung. Die Kampagne selbst betont, dass Menschen dauerhaft nur umsteigen, wenn die Radinfrastruktur schnell und sicher ans Ziel führt.[6]

Quellen

[1] Klima-Bündnis Services (27.11.2025): Pressemitteilung Stadtradeln setzt Impulse für eine nachhaltige Verkehrswende. stadtradeln.de (PDF)

[2] STADTRADELN: Historie, Statistiken 2008 bis 2025 (abgerufen am 14.10.2026). login.stadtradeln.de

[3] Klima-Bündnis Services (02.05.2026): Pressemitteilung Stadtradeln 2026, Eröffnung der Kampagne in Itzehoe. stadtradeln.de (PDF)

[4] Klima-Bündnis Services: STADTRADELN, FAQ (abgerufen am 14.10.2026). stadtradeln.de/faq

[5] Klima-Bündnis Services: STADTRADELN, Spielregeln (abgerufen am 14.10.2026). stadtradeln.de/spielregeln

[6] Klima-Bündnis Services: STADTRADELN, Was ist STADTRADELN? Darum geht es (abgerufen am 14.10.2026). stadtradeln.de/darum-geht-es

[7] Richter, Linß, Lißner, Raudszus (2024): Mobilität von Radfahrenden in Deutschland, Nutzerbefragung im Rahmen der Kampagne Stadtradeln 2023. TU Dresden. doi.org/10.25368/2024.316

[8] STADTRADELN: Ergebnisse 2026, Zwischenstand vom 14.10.2026. login.stadtradeln.de

[9] Klima-Bündnis Services: BIKE MONITOR (abgerufen am 14.10.2026). stadtradeln.de/bike-monitor

[10] Klima-Bündnis Services: Meldeplattform RADar! (abgerufen am 14.10.2026). stadtradeln.de/radar

[11] Lally, van Jaarsveld, Potts, Wardle (2010): How are habits formed: Modelling habit formation in the real world. European Journal of Social Psychology 40(6), 998-1009. doi.org/10.1002/ejsp.674

[12] Klima-Bündnis Services: STADTRADELN, Preisverleihung (abgerufen am 14.10.2026). stadtradeln.de/preisverleihung

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Ich habe ihn selbst geprüft und verantworte als Inhaber den Inhalt. Mehr zur KI-Nutzung

Teilen

Artikel zu ähnlichen Themen

Wissen & Haltung

Aktuelles aus dem Löwenwurzel-Universum

Aus dem Lexikon

Vor Ort

Aus dem Shop
"Math Rainbow" Front Print - Organic Basic Hoodie

"Math Rainbow" Front Print – Organic Basic Hoodie

Aktuell nicht bestellbar
Zum Produkt →

"Destroy The Patriarchy Not The Planet" Back Print - Organic Oversize Shirt

"Destroy The Patriarchy Not The Planet" Back Print – Organic Oversize Shirt

Aktuell nicht bestellbar
Zum Produkt →

"Math Rainbow" Front Print - Organic Gym-Bag

"Math Rainbow" Front Print – Organic Gym-Bag

Aktuell nicht bestellbar
Zum Produkt →

"Math Rainbow" Back Print - Organic Basic Hoodie

"Math Rainbow" Back Print – Organic Basic Hoodie

Aktuell nicht bestellbar
Zum Produkt →

"Destroy The Patriarchy Not The Planet" Back Print - Organic Zipper

"Destroy The Patriarchy Not The Planet" Back Print – Organic Zipper

Aktuell nicht bestellbar
Zum Produkt →

Vertrag widerrufen